Hotel La Villa fertiggestellt
Freitag, den 04. September 2009 um 09:00 Uhr
Trotz großer Kapazität gut fürs Stadtbild
Erweiterungsbau am Mühlhäuser Hotel La Villa fertiggestellt / Rund 1,5 Millionen Euro investiert

KÜRZERE WEGE: An der neuen, modernen Rezeption im Brauhaus zum Löwen werden die Gäste von Kathrin Eisel und Marco Fongern begrüßt.
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Nach zehn Monaten ist der Erweiterungsbau am Hotel La Villa des Mühlhäuser Brauhauses zum Löwen pünktlich fertig. Gut ausgelastet sind die zusätzlichen 32 Zimmer bereits – nicht nur wegen der Kirmes.
MÜHLHAUSEN.
Während der Kirmes sind Hotelbetten in Mühlhausen Jahr für Jahr knapp. Doch auch ohne diesen feierbedingten Ausnahmezustand kann das Team des Bauhauses Zum Löwen nicht über schlechte Auslastung klagen – obwohl sich die Kapazität jetzt auf insgesamt bis zu 175 Betten erhöht hat.
Seit Anfang August können die Gäste dabei auch im nagelneuen Anbau des Hotels La Villa wohlig, ruhig und gleichzeitig zentrumsnah übernachten. Zehn Monate nach Baubeginn und damit – trotz vergleichsweise strengen Winters – perfekt im Plan wurde der neue Gebäudeteil in der Felchtaer Straße fertig. 30 neue plus zwei behindertengerechte Zimmer entstanden. Zudem sind alle Hoteletagen, auch die im verbundenen Altbau, nun bequem per Fahrstuhl zu erreichen. Ohne Bedenken abstellen können die Gäste ihre Autos in der neuen, videoüberwachten Tiefgarage mit zwei Parkdecks.
Zum Einchecken indes geht es quer über die Straße ins Mutterhaus. Hier haben sich ehemalige Technik- und Kühlräume in eine moderne Rezeption verwandelt. Bisher mussten die Gäste zur Rückseite auf dem Kornmarkt laufen. Auch gefrühstückt wird in bewährter Weise direkt im Brauhaus. „Hier haben wir die nötige Infrastruktur, und bis jetzt hat das noch keinen Besucher gestört.“ erklärt der stellvertretende Betriebsleiter, Marco Fongern.
Rund 1,5 Millionen Euro inklusive Ausstattung hat das Unternehmen investiert. „So sind wir immer gesund gewachsen, haben Stück für Stück erweitert, wenn wir an unsere Grenzen gestoßen sind“, erläutert Fongern die Philosophie. Die hat zu den vier gut laufenden Betriebsteilen geführt, in denen 25 Festangestellte, 25 Aushilfen und neun Lehrlinge eine Perspektive gefunden haben. Und auch das Stadtbild profitiert, verteilen sich die 80 Doppelzimmer und das Gästehaus doch auf hübsche Gebäudeteile statt auf einen Betonklotz.
Quelle: Thüringer Allgemeine (TA) vom 4. September 2009, von Anke Kühn
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